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Aktuelle Informationen
Know How Transfer der Wirtschaftsjunioren Bayern: Verständnis für die unternehmerische Praxis schaffen

Beim Erfahrungsaustausch zwischen Politik und Wirtschaft haben die Wirtschaftsjunioren Bayern ihre politischen Positionen zur Landtagswahl eingebracht.

Im Gegenzug bezogen Landtagsabgeordnete aller Fraktionen Stellung zu aktuellen wirtschaftspolitischen Themen.

 

Ein funktionierendes Zusammenwirken von Politik und Wirtschaft gilt als Grund-voraussetzung für Wachstum und Wohlstand in unserer modernen Gesellschaft. Einen Beitrag zum gegenseitigen Verständnis leistet der alljährlich stattfindende Know How Transfer der Wirtschaftsjunioren auf Bundes- und Landesebene. In diesem Jahr durch die bevorstehende Landtagswahl auf einen Tag beschränkt, trafen junge Unternehmer/innen und Führungskräfte aus ganz Bayern auf Landtagsabgeordnete aller Fraktionen. Ziel des Austausches ist es einerseits den Wirtschaftsjunioren Einblicke in politische Entscheidungswege zu vermitteln. Gleichzeitig soll bei den Politikern das Verständnis für die Herausforderungen der Unternehmen geschärft werden.

 

In den Fraktionsgesprächen wurde insbesondere das Jahresmotto der Wirtschaftsjunioren „Arbeit 4.0 – wie geht es weiter in der Arbeitswelt?“ diskutiert. So wurden Fragen zur Zukunft der Aus- und Weiterbildung, aber auch zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie ebenso thematisiert, wie die Herausforderungen beim Aufbau digitaler Fachkompetenzen. Zu diesen Themen hatte der Verband der jungen Wirtschaft bereits im Vorfeld über einen ausführlichen partizipativen Prozess unter Einbeziehung aller 62 bayerischen Wirtschaftsjuniorenkreise politische Positionen erarbeitet. Die einzelnen Fraktionsgespräche waren eine gute Gelegenheit, um die darin gestellten Forderungen direkt beim Adressaten zu platzieren.

 

Das Highlight der Veranstaltung bot jedoch die abschließende Podiumsdiskussion mit den Landtagskandidaten der Parteien, die nach der Wahl voraussichtlich im Landtag vertreten sein werden. Hierzu wurde im Akademiesaal der IHK München über die Themen der neuen Arbeitswelt diskutiert. „Die Diskussion zeigte deutlich, wie wichtig der Austausch zwischen der jungen Wirtschaft und der Politik in der gegenwärtigen Debatte ist. Mit konkreten Beispielen konnten wir verdeutlichen, welche politischen Maßnahmen notwendig sind, um den Freistaat fit für die Zukunft zu machen“, so Sebastian Döberl, Landesvorsitzender der Wirtschaftsjunioren Bayern. Nach der Wahl am 14. Oktober wird sich zeigen, ob die neue Staatsregierung verstanden hat, die Brisanz der Themen in ihre Politik zu übertragen.

 

©Bildarchiv Bayerischer Landtag, Foto Rolf Poss

Fe Linder / 28.09.2018
Wirtschaftsjunioren Bayern starten ersten Arbeitskreis Digitalisierung

Mit Expertenvorträgen und einem vielseitigen Erfahrungsaustausch haben die Wirtschaftsjunioren Bayern am Wochenende ihren ersten Arbeitskreis Digitalisierung eröffnet. Die Teilnehmer aus unterschiedlichen Regionen Bayerns trafen sich in der Gründerwerkstatt der Vogel Communications Group in Würzburg. Die Digitalisierung aus verschiedenen Perspektiven betrachten und die Potentiale erkennen, war ein Ziel des Treffens.

„Junge Unternehmer und Führungskräfte nehmen beim Thema Digitalisierung eine Schlüsselrolle ein“, sagte der Landesvorsitzende der Wirtschaftsjunioren Bayern, Sebastian Döberl, während der Eröffnung des ersten Arbeitskreises. Es gehe darum die Potentiale zu heben, die dieser Bereich jetzt und in Zukunft zu bieten habe. Bei dem wichtigen Thema Digitalisierung, welches auch Teil des Jahresthemas Arbeiten 4.0 der Wirtschaftsjunioren Bayern 2018 ist, sieht Döberl noch Aufklärungsbedarf. Ein Ansatz der Veranstaltung war es daher, das Thema aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten.

Die Veränderungen, welche die Digitalisierung für traditionelle Unternehmen und ihre Geschäftsmodelle bedeutet, erläuterte Dr. Gunther Schunk von der Vogel Communications Group. Eindrucksvoll beschrieb er den Wandel vom traditionsreichen Fachverlag zum modernen Kommunikationsdienstleister. „Mit dem Wandel des Medienkonsums haben sich auch Geschäftsfelder geändert.“ Die klassischen Printmedien seien rückläufig. Heute gehe es vor allem darum Unternehmen eine Plattform zu bieten. Neben digitalen Medien setze das Traditionshaus daher zunehmend auf Events und datengetriebene Geschäftsmodelle.

Während Medienhäuser ihre Geschäftsmodelle der Digitalisierung anpassen, entstehen laufend neue Geschäftsmodelle. Einen attraktiven Markt hat sich das Start Up vAudience erschlossen. Der Gewinner des Gründerpreises Mainfranken ist auf Marketing und Kommunikation im Bereich des eSports spezialisiert. In seinem Vortrag nahm Dr. Toni Wagner die jungen Unternehmerinnen und Unternehmer mit in eine eigene Welt. Zu erfahren, wie viele hunderttausend Menschen live in Stadien und am Computer voller Begeisterung Profis beim Computerspielen zusehen und welche Marketingmöglichkeiten dies für Unternehmen bietet, war für viele der Anwesenden weitgehend neu und inspirierend.

Chancen und Herausforderungen hält die Digitalisierung für Führungskräfte aller Branchen bereit. Patrick Fischer und Andreas Bachmann von der Akademie 4.0 schärften den Blick für ein neues Verständnis von Führung und die Bedeutung der digitalen Kompetenz in Unternehmen. Führung sei heute vielseitiger geworden und bedeute auch „Führung in Projektteams oder von Teams über mehrere Kontinente und Zeitzonen hinweg“. Insgesamt so das Ergebnis der Plenumsbefragung werde Führung schneller, hierarchiefrei, dynamisch, persönlichkeitsgetrieben, digital und dezentral.

Im Anschluss an die vielseitigen und hochkarätigen Vorträge erarbeiteten die Teilnehmer Best Practice Beispiele und tauschten sich beim Networking aus. „Es war ein gelungenes Treffen mit lebendigem Austausch und inspirierenden Vorträgen. Ich freue mich, dass Teilnehmer aus allen Teilen Bayerns und verschiedenen Generationen dabei waren“, zog die Organisatorin des Treffens, die Pressesprecherin der Wirtschaftsjunioren Bayern Marlen Wehner, eine positive Bilanz.

Fe Linder / 19.09.2018
Wirtschaftsjunioren Bayern präsentieren ihre Forderungen zur Landtagswahl

Die Wirtschaftsjunioren Bayern haben ihre politischen Positionen zur Landtagswahl am 14. Oktober 2018 veröffentlicht. Dabei greifen sie insbesondere Zukunftsthemen
heraus.


Zum Leitmotiv ihrer politischen Positionen haben die Wirtschaftsjunioren Bayern ihr Jahresmotto „Arbeit 4.0 – wie geht es weiter in der Arbeitswelt?“ erhoben. Sebastian
Döberl, Landesvorsitzender der WJ Bayern, sieht in den politischen Positionen einen Beitrag zur Mitgestaltung des sich wandelnden Arbeitsmarktes: „Unsere Kernaufgabe ist es, uns
aktiv in den Transformationsprozess einzubringen und die Digitalisierung der Arbeitswelt mitzugestalten“.
Die Erstellung der politischen Positionen folgt auf einen ausführlichen partizipativen Prozess unter Einbeziehung aller 62 bayerischen Wirtschaftsjuniorenkreise. Im Laufe von knapp vier
Monaten haben sich die jungen Unternehmer und Führungskräfte zu 14 zentralen Themensegmenten positioniert. Sebastian Döberl resümiert: „Die Stärke unserer politischen
Positionen besteht insbesondere darin, dass all unsere Mitglieder voll hinter den Forderungen stehen. Damit sprechen wir mit einer Stimme für die junge Wirtschaft in
Bayern“.


Forderungen wurden in vier zentralen Themengebieten aufgestellt. Im Themenblock Wirtschaft und Bildung steht insbesondere die Forderung nach einer Stärkung der
Digitalen Kompetenzen durch die Modernisierung von Lehrplänen und der Weiterbildung von Lehrkräften im Fokus. Unter der Überschrift Gründung und Unternehmertum schlagen die
Wirtschaftsjunioren hingegen eine Überprüfung neuer Gesetze und Verordnungen auf die Praxistauglichkeit bei der betrieblichen Umsetzung vor, die auch kleinere und mittlere
Unternehmen einschließt. Zudem sollen die bestehenden Förderangebote im Freistaat und Beantragung dieser transparenter dargestellt werden. Um den Übergang in eine neue
Arbeitswelt mit ihren Möglichkeiten flächendeckend in Bayern zu gewährleisten, fordern die Wirtschaftsjunioren im Bereich Digitalisierung und Innovation den sofortigen Ausbau der
Infrastruktur bestehender Kommunikationstechnologien (Breitband = Glasfaser, Mobilfunk = 5G). Die dazu erforderlichen Rahmenbedingungen, rechtlich wie finanziell, müssen jetzt
geschaffen werden. Eine bessere Integration von Beruf und Familie wollen die Wirtschaftsjunioren Bayern durch eine Flexibilisierung der Arbeitszeiten erreichen. Dazu
gehört auch eine Anpassung der Öffnungszeiten/ Buchungsmöglichkeiten zur Kinderbetreuung.


Die politischen Positionen wollen die Wirtschaftsjunioren insbesondere in ihren weiteren Dialog mit der Politik einbringen. Eine gute Gelegenheit dazu bietet der am 25. September
im Bayerischen Landtag stattfindende Mini Know-How-Transfer. Wirtschaftsjunioren aus ganz Bayern haben bei dieser eintägigen Veranstaltung die Möglichkeit, sich direkt mit der
Politik über Themen der neuen Arbeitswelt auszutauschen.


Die komplette Ausführung der politischen Positionen steht hier zum Download bereit. 

Sebastian Döberl / 12.07.2018
Besondere Fährtensuche für bayrische Jungunternehmer und Führungskräfte - Die Wirtschaftsjunioren treffen sich zur Bavarian Academy 2018

Besondere Fährtensuche für bayrische Jungunternehmer und Führungskräfte

Die Wirtschaftsjunioren treffen sich zur Bavarian Academy 2018

Wemding - Wenn sich junge Unternehmer und Führungskräfte aus ganz Bayern treffen, um gemeinschaftlich Pfadfinderzelte aufzubauen, ein soziales Projekt umzusetzen und dabei noch mehr über die Grundlagen wirksamer Führung zu lernen, dann ist die jährliche Bavarian Academy der Wirtschaftsjunioren Bayern e.V. (WJ). Anfang Mai trafen sich wieder 30 Teilnehmer aus dem gesamten Freistaat im schwäbischen Wemding, um dieses intensive 2,5-tägige Outdoor-Training gemeinsam zu bestreiten. Ziele des Wochenendes sind die Vernetzung, die persönliche Weiterentwicklung und auch die langfristige Sicherung des Verbandsnachwuchses.

Die Bavarian Academy stand in diesem Jahr unter dem Motto „Fährtensuche – Auf dem Weg zu guter Führung“, welches sich in vielen Teamaktivitäten, in der Ausgestaltung der Lehrinhalte und auch an der Unterbringung in Jurten wiederspiegelte. Die Teilnehmer wurden in zahlreichen Trainingseinheiten in Team Building, Präsentieren und Problemlösungsvermögen geschult und somit auf die Verantwortungsübernahme in Beruf und Verband vorbereitet. Außerdem kommt durch die gemeinsame Arbeit mit Gleichgesinnten aktiven jungen Menschen eine ganz besondere Atmosphäre auf: Der berühmte WJ-Spirit, bei dem auch der Spaß an der Sache nicht zu kurz kommt.

Das soziale Projekt am Samstagnachmittag stand im Zeichen des World Clean Up Day 2018. Gemeinsam wurde das Umfeld des Campingparks Waldsee von Müll befreit und für die Gäste auf Vordermann gebracht. Vom Engagement der Teilnehmer überzeugte sich auch der eigens angereiste Wemdinger Bürgermeister Dr. Martin Drexler. Der World Clean Up Day ist eine globale Bürgerbewegung und wird am 15. September 2018 erstmals in Deutschland stattfinden. Menschen in 150 Ländern werden gegen das globale Müllproblem aufstehen und ein Zeichen gegen Müll und für unsere Erde setzen. Die Wirtschaftsjunioren sind hierbei federführend in der Projektleitung. Weitere Informationen unter www.deutschlandmacht.de

Ein zentraler Programmpunkt der politischen, aber unparteiischen Wirtschaftsjunioren, ist immer auch ein Kamingespräch. Am Samstagabend standen Vertreter der Nachwuchsorganisationen der Parteien den Teilnehmern Rede und Antwort und berichteten über ihren persönlichen Werdegang. Zu Gast waren: Nico Ach (Kreisrat der Grünen im Donau-Ries für die Grüne Jugend), Tobias Auinger (Stellvertretender Landesvorsitzender JuSos Bayern), Dr. Ulrich Seubert (Stellvertretender Landesvorsitzender Junge Union Bayern), Stefan Sommer (Bezirksvorsitzender Junge Freie Wähler Schwaben) und Lukas Wiemers (Stellvertretender Landesvorsitzender Junge Liberale Bayern). Besprochen wurden unter anderem auch die Ansätze der Parteien zum Jahresthema der WJ Bayern 2018 „Arbeiten 4.0“. Es herrschte große Einigkeit über den dringenden Handlungsbedarf beim Thema Digitalisierung, und zwar weit über die Verlegung von Glasfaserkabeln hinaus.

Eins ist sicher: das Erlebte und die geknüpften Kontakte dieses intensiven Trainingswochenendes werden nicht nur den Teilnehmern lange in Erinnerung bleiben, sondern sicher auch langfristig eine positive Entwicklung für Bayern und die Regionen mit sich bringen. Denn die Wirtschaftsjunioren sind die Wirtschaft, die mehr schafft.

 

BA

Sebastian Döberl / 29.05.2018
Wenn weniger mehr ist. Begrenzung der Amtszeiten von Politikern fördert die Modernisierung

Wenn weniger mehr ist. Begrenzung der Amtszeiten von Politikern fördert die Modernisierung

Das neue bayerische Landesoberhaupt, Dr. Markus Söder, setzt auf innovative Ideen. Eine davon wäre: Die zukünftige Amtszeit des Ministerpräsidenten auf maximal zwei Amtsperioden festzulegen.

Tatsächlich scheint Abgeordneten, Ministerpräsidenten und auch Kanzlern ein Rückzug aus der Politik immer schwerer zu fallen: Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble zum Beispiel wird in diesem Jahr 76, der neue Innenminister Horst Seehofer feiert seinen 68. Geburtstag und die Bundeskanzlerin stellt mit ihren fast 64 Jahren tatsächlich die Jüngste im Bunde dar.

Doch sollen die uns allen gut bekannten demographischen Tendenzen wirklich ein permanentes personelles Pendant in der Politik finden? Und: Inwieweit stehen Politiker nach vielen Jahren im Amt immer noch mit Affinität einem Zeitgeist gegenüber, der moderate und konstruktive Veränderungen erfordert?

Leben ist nun einmal Veränderung, und auch wenn die Essenzen eines erfolgreichen Politiker-Lebens einen Schatz an Know-how und Erfahrung beinhalten: Die Kunst ist es doch, diesen Schatz rechtzeitig in die richtigen Hände zu legen. Gefragt wäre also ein echter Schulterschluss mit dem politischem Nachwuchs - einem hochmotivierten und exzellent ausgebildeten Nachwuchs, der darauf wartet, endlich an den Voraussetzungen für eine gute Politik mitwirken zu können. Anstatt die Zeichen der Zeit also unerkannt an sich vorbeiziehen zu lassen, wären unsere Volksvertreter gut damit beraten, nicht nur über Veränderungen innerhalb sozialer und wirtschaftlicher Strukturen nachzudenken. Auch politische Strukturen bedürften einer Erneuerung.

Keiner ist unersetzlich: Es ist nur eine Frage der strategischen Übergabe.

Die Wirtschaftsjunioren (WJ) und der weltweit agierende Dachverband „Junior Chamber International (JCI)“ leisten diesbezüglich bereits seit Jahren Pionierarbeit.

Ihr Erfolgs-Konzept: Systematische Einarbeitung in übersichtlich strukturierte Abläufe. So wird auch eine erfolgreiche Amtsübergabe machbar.

„Aus meiner Sicht“, so skizziert Sebastian Döberl, der Landesvorsitzende der WJ Bayern, seinen Entwurf für eine modernere Politik, „wäre eine Amtszeitbegrenzung auf zwei Perioden sinnvoll.“

Eine Bedingung, die natürlich für Kanzler, Ministerpräsidenten oder auch Minister gleichermaßen gelte. Für den Bundespräsidenten sei eine solche Regelung ja bereits etabliert. Als weitere Überlegung dazu ergänzt der Landesvorsitzende , dass man die Wahlperioden prinzipiell auf fünf Jahre ausdehnen könne; dies sei nicht nur schon in den meisten Bundesländern realisiert, sondern gelte ja auch bereits für die Amtszeit des Staatsoberhauptes.

Amtszeitbegrenzung: Wenn aus weniger mehr wird oder die fällige Investition in frisches Denken

Durch eine Amtszeitbegrenzung, so Döberl, dürften jüngere Politiker dann auch endlich aus der „ewigen Warteschleife“ heraustreten. Sinnvolle Veränderungen, wie etwa das Thema der „Digitalisierung“, könnten so aus einer offeneren und zeitgemäßen Perspektive bewertet werden: Schließlich erfasse junge Politik nicht nur die Gefahren, denen mit einem rechtlichen Rahmen begegnet werden müsse; auch die vielfältigen Chancen und eine daraus resultierende positive Entwicklung für Gesellschaft und Staat blieben so im Fokus einer neuen Politik.

Auch zwinge politische Macht auf Zeit dazu, schnelle und gute Kompromisse zu entwickeln – und das möglichst ohne langwierige Debatten. Eine echte Chance eigentlich, diese Amtszeitbegrenzung: Nicht nur für Abgeordnete, Ministerpräsidenten und das Kanzleramt.  „So“ resümiert Döberl: „könnte Politik könnte auch wieder attraktiver werden.“

Sebastian Döberl / 04.05.2018
So süß kann Nachhaltigkeit sein

So süß kann Nachhaltigkeit sein

Junge Wirtschaft unterstützt mit Schokolade Aufforstungsprojekte


München. Die jungen Unternehmer und Führungskräfte der Wirtschaftsjunioren Bayern e.V. (WJ) haben es sich auf die Fahnen geschrieben, ihren Beitrag für mehr Nachhaltigkeit zu leisten. Und das setzten sie auf ihre ganz eigene Art um: Nämlich mit Schokolade für den guten Zweck. Durch den Kauf von insgesamt 1864 Tafeln der „Guten Schokolade“ haben die bayrischen Kreisverbände gemeinschaftlich dazu beigetragen, 372 Bäume zu pflanzen.
Das Prinzip ist ganz einfach und jeder kann mitmachen: Beim Kauf von fünf Tafeln der „Gu-ten Schokolade“ wird jeweils ein Baum durch das Projekt Plant for the Planet gepflanzt. Die-se Kinder- und Jugendinitiative wurde im Januar 2007 vom damals 9-jährigen Felix Finkbei-ner ins Leben gerufen.

Er hatte die Vision, gemeinsam mit anderen Kindern auf der ganzen Welt eine Million Bäume pflanzen, um den Kampf gegen den Klimawandel anzutreten. Inzwi-schen sind ca. 100.000 Kinder in über 100 Ländern beteiligt, die sich gegenseitig zu Klima-botschaftern ausbilden, und die Million ist längst erreicht. Das nächste ehrgeizige Ziel lautet eine Billion Bäume. „Die Werte der Wirtschaftsjunioren, wie Ressourcenbewusstsein, Investi-tion in Bildung und nationale sowie internationale Netzwerke zu knüpfen werden diesem Pro-jekt perfekt repräsentiert, weshalb wir das gerne unterstützen.“, so Sebastian Döberl, Lan-desvorsitzender der WJ, „und die Schokolade macht diese Nachhaltigkeit natürlich beson-ders schmackhaft“. Weitere Informationen zum Projekt Plant for the Planet erhalten Sie unter www.treecounter.de, einem Projekt der Wirtschaftsjunioren Aschaffenburg.

 

Sebastian Döberl / 03.04.2018
Fachkräftemangel: Fast jedes zweite Unternehmen kann offene Stellen nicht besetzen Junge Wirtschaft fordert mehr Öffentlichkeitsarbeit für Aus- und Weiterbildung

Fachkräftemangel: Fast jedes zweite Unternehmen kann offene Stellen nicht besetzen

Junge Wirtschaft fordert mehr Öffentlichkeitsarbeit für Aus- und Weiterbildung

 

München – Es ist kein neues Phänomen, gewinnt aber in der bayrischen Wirtschaft an Brisanz: Der Fachkräftemangel. Zu wenig Fachkräfte am Bau, in der Logistik, in der Pflege oder im Gastgewerbe: Der Fachkräftemangel wird aus Sicht des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) zu einer zunehmenden Belastung für Unternehmen. Die Folge: sinkende Wachstumspotenziale sowie Hemmnisse für Innovationen und Investitionen, so der DIHK in Berlin. Laut einer Umfrage unter rund 24 000 Unternehmen hat fast jede zweite Firma Schwierigkeiten, offene Stellen mit Fachkräften zu besetzen. Rund 1,6 Millionen Stellen in Deutschland könnten auch längerfristig nicht besetzt werden.

 

„Diese Zahlen sind alarmierend und wir müssen uns gemeinschaftlich dieser Herausforderung stellen“ mahnt der Landesvorsitzende der Wirtschaftsjunioren Bayern e.V. (WJ) Sebastian Döberl. Besonders prekär sei die Situation im Handwerk betont der Prokurist eines mittelständischen Großhandel Unternehmens für Bauprodukte. „Wir müssen diese Lücke durch einen höheren gesellschaftlichen Stellenwert und eine bessere Öffentlichkeitsarbeit für diese Berufsbilder versuchen zu schließen.“ Die Auftragsbücher sind voll, laut ZDH wartet man im Durchschnitt 10 Wochen auf einen Handwerker. Jedoch werde nach wie vor nicht genügend an den Schulen für einen Berufsweg auf Basis von Aus- und Weiterbildung geworben. „Auch die Förderung von Fächern wie Wirtschaft oder das Lehren von Inhalten die nah am Berufsleben sind, ist stark verbesserungswürdig. Die jungen Menschen werden nicht adäquat auf die Arbeitsrealität vorbereitet“, so Döberl weiter.

 

Die Forderung an die Politik seitens der Jungen Wirtschaft spricht eine klare Sprache: Es muss die (Gleich)Wertigkeit der beruflichen Bildungswege über Image- und Informationskampagnen sichtbar gemacht werden. Dafür müssen konkrete Maßnahmen für einen schnellen Ausbau der Anstrengungen zur Berufsorientierung an Schulen, vor allem an Gymnasien, betrieben werden.

 

 

Sebastian Döberl / 27.03.2018
Die 28-Stunden Woche ist marktfremd und praktisch nicht umsetzbar - Die Junge Wirtschaft sieht das Ergebnis der Metall-Tarifverhandlungen mit großer Besorgnis

Die 28-Stunden Woche ist marktfremd und praktisch nicht umsetzbar - Die Junge Wirtschaft sieht das Ergebnis der Metall-Tarifverhandlungen mit großer Besorgnis

Sebastian Döberl, Landesvorsitzender der Wirtschaftsjunioren Bayern e.V., lehnt eine pauschale tarifliche Vereinbarung zu der Reduzierung der Wochenarbeitszeit auf 28 Stunden, wie kürzlich in den Verhandlungen der IG Metall in Baden-Württemberg beschlossen, strikt ab. Vielmehr sollten Arbeitnehmer und Arbeitgeber individuelle Vereinbarungen treffen, welche auf die jeweilige Situation zugeschnitten werden.

Grundsätzlich ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu fördern.

„Wir sind grundlegend für eine Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf“, so Döberl. „Aber es muss ein Weg gefunden werden, die individuellen Bedürfnisse der Arbeitnehmer mit den betrieblichen Erfordernissen in einen sinnvollen Einklang zu bringen. Eine Pauschallösung greift hier viel zu kurz.“ Die Kinderbetreuung und Pflege von kranken Eltern werden zunehmend wichtiger, so ist laut einer aktuellen Studie jeder Elfte mit der Pflege eines Angehörigen beschäftigt und das neben dem Beruf. Eine klare Einigung zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber mithilfe eines tragbaren Konzeptes für alle Seiten ist notwendig, diese muss aber so individuell sein, wie die Situation selbst.

Klare Worte des neuen Landesvorsitzenden der Wirtschaftsjunioren Bayern e.V.

Für die aktuelle Einigung im Tarifstreit findet Döberl klare Worte: „So eine Regelung darf nicht tariflich geschehen. Es muss Arbeitnehmern und Arbeitgebern selbst überlassen werden, sich zu einigen. Eine generelle Forderung von einer 28 Stunden-Woche mit, zum Teil, gleichzeitigem Lohnausgleich halte ich für nicht umsetzbar und marktfremd. Auf lange Sicht kann solch eine Regelung bei der aktuellen Auftragslage die Stabilität einer der Säulen unseres Mittelstands gefährden.“

Mehrheit der Arbeitnehmer sind laut Studie zufrieden

Eine Studie ergibt zudem, dass 9 von 10 Arbeitnehmer mit ihrer Situation zufrieden sind. Von 29 Mio. Erwerbstätigen in Vollzeit sind über 90% mit ihrer Wochenarbeitszeit zufrieden (Destatis 2017) bei den Teilzeit-Beschäftigten sind immerhin 46% mit ihren Wochenstunden zufrieden (Baua Arbeitszeitreport 2016). Die jungen Unternehmer und Führungskräfte setzen auf flexible und betriebliche Vereinbarungen. Denn die Arbeitszeitwünsche hängen stark von der jeweiligen Lebensphase und individuellen Situation ab.

 

 

Sebastian Döberl / 07.02.2018
Junge Wirtschaft fordert zügige Umsetzung der Maßnahmen für Bildung und Wirtschaft - Wirtschaftsjunioren Bayern ziehen Resümee bezüglich der CSU Klausurtagung

Junge Wirtschaft fordert zügige Umsetzung der Maßnahmen für Bildung und Wirtschaft

Wirtschaftsjunioren Bayern ziehen Resümee bezüglich der CSU Klausurtagung

 

München - Die jungen Unternehmer und Führungskräfte der Wirtschaftsjunioren Bayern begrüßen den 10-Punkte Plan von Markus Söder, drücken allerdings bei der Umsetzung aufs Gaspedal. Söder, der designierte Ministerpräsident Bayerns verdeutlicht, dass das Land auch in der nahen Zukunft vor großen Herausforderungen steht. Zu deren Bewältigung stellte er einen 10 Punkte Plan vor, dem die Wirtschaftsjunioren sehr positiv gegenüberstehen. „Aus unserer Sicht sollte er jedoch so schnell wie möglich umgesetzt werden. Denn Themen, wie zum Beispiel unser aller Sicherheit, Wohnungsbau und öffentlicher Nahverkehr sind zu brisant, um sich hier Verzögerungen leisten zu können.“ betont Sebastian Döberl, Landesvorsitzender der Wirtschaftsjunioren Bayern. Vor allem in den Bereichen Bildung und Wirtschaft, die in Zukunft eine zentrale Bedeutung für unsere Gesellschaft haben werden.

Bildung:

Es muss herausgestellt werden, dass die fortschreitende Digitalisierung die Gesellschaft in ihrer Gesamtheit betrifft. Das alltägliche Leben spielt sich immer mehr online ab und vor diese Tatsache sehen sich auch bereits die Jüngsten gestellt. Es ist daher immens wichtig, dass vor allem auch die Schulen die Medienkompetenz verstärkt aufgreifen, um unsere Kinder fit für die Zukunft zu machen. Des Weiteren ist es die Meinung der Wirtschaftsjunioren, dass „Unternehmertum“ Fächer übergreifend gelehrt werden sollte. Die Schüler müssen in die Lage versetzt werden, wirtschaftlich und unternehmerisch zu denken. Denn in Zukunft werden wieder mehr Unternehmer und vor allem Nachfolger benötigt.

Wirtschaft:

Ein großes Anliegen der Wirtschaftsjunioren Bayern ist es daher auch, Gründungen neuer Unternehmen um Einiges einfacher zu gestalten. Amtliche Vorschriften und Regulierungen müssen für Neugründungen abgebaut und vereinfacht werden, um jungen Menschen die Angst vor einer Existenzgründung zu nehmen. Über 30 Prozent der Existenzgründer sieht sich vor schier unüberwindbare Probleme gestellt, wenn es darum geht, Formulare für Behörden korrekt auszufüllen. So schätzt man, dass ca. 10 Prozent der Arbeitszeit einer Woche für die Erfüllung dieser administrativen Pflichten aufgewendet wird.

Dazu sagt Sebastian Döberl unmissverständlich: "Gründungen müssen vereinfacht werden, denn nur so kann der Mittelstand auch in Zukunft eine tragende Säule der Wirtschaft in Bayern bleiben." Weiter führt der Landesvorsitzende der Wirtschaftsjunioren Bayern aus, dass es einer Verkrustung in der Politik vorbeugt, wenn die Amtszeit des Ministerpräsidenten in Zukunft begrenzt wird. Schließlich sei es auch in jedem Unternehmen üblich, dass sich der Inhaber rechtzeitig um eine tragfähige Nachfolge kümmert. Ein solches Denken sollte nun auch in die Politik Einzug halten.

Nicht zuletzt werden die Wirtschaftsjunioren Bayern alles tun, um den 10-Punkte-Plan zu unterstützen, damit er so schnell wie möglich umgesetzt werden kann.

Die Wirtschaftsjunioren Bayern e.V. sind mit über 4.500 jungen Unternehmern und Führungskräften unter 40 Jahren der größte Landesverband der Wirtschaftsjunioren Deutschland e.V., der mit über 10.000 Mitgliedern und einer Wirtschaftskraft von mehr als 120 Milliarden Euro Umsatz als „die Stimme der jungen Wirtschaft“ gilt. Die jungen Unternehmer verantworten rund 300.000 Arbeits- und 35.000 Ausbildungsplätze in 214 Kreisen, 62 davon in Bayern.

Seit 1958 sind die Wirtschaftsjunioren Mitglied der Junior Chamber International (JCI) mit ihrem Dienstsitz bei den Vereinten Nationen in New York. JCI Verbände gibt es in mehr als 100 Nationen. Die bekanntesten der rund 800 ehrenamtlichen Projekte mit deutscher Beteiligung sind neben dem Know How Transfer zwischen Politik und Wirtschaft auf allen Ebenen, die G20 Young Entrepreneur Alliance und verschiedene gemeinnützige Projekte wie „talk. EU“, „1000 und Deine Chance“, „WirtschaftsWissen im Wettbewerb“ die für Chancengleichheit und Nachhaltigkeit in der Wirtschaft und Fachkräfteentwicklung eintreten.

 

Sebastian Döberl / 24.01.2018
Bayerische Wirtschaftsjunioren wählen eine neue Spitze

Bayerische Wirtschaftsjunioren wählen eine neue Spitze

Die Wirtschaftsjunioren Bayern e.V. (WJ Bayern) haben bei ihrer Delegiertenkonferenz in Rosenheim Sebastian Döberl zum neuen Landesvorsitzenden für das Jahr 2018 gewählt.

 

Ein Franke an der Spitze der Bayerischen Wirtschaftsjunioren

Der gepr. Betriebswirt IHK und Prokurist bei Eisen & Sanitär Bauer GmbH aus Bayreuth, Sebastian Döberl, wurde auf der Delegiertenkonferenz in Rosenheim am 07.10.2017 zum Landesvorsitzenden 2018 der WJ Bayern gewählt. Die 32-Jährige Führungskraft war die letzten Jahre auf Kreis- und Bayernebene bereits für die Wirtschaftsjunioren aktiv und zuletzt als Ressortleiter Unternehmertum Mitglied im Landesvorstand.

 

Die Digitalisierung der Arbeitswelt im Fokus

Für das kommende Jahr hat Döberl das Jahresmotto „Arbeiten 4.0 – wie geht es weiter in der Arbeitswelt?“ ausgerufen. Die Arbeitswelt befindet sich in vielen Bereichen in einem grundlegenden Umbruch. Dieser Aufgabe müssen sich sowohl
Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer stellen. Die Auslöser für diese Gegebenheit sind u.a. die Digitalisierung, Globalisierung, Demographie und Arbeitskräfteangebot der Zukunft sowie der kulturelle Wandel. „Wir Wirtschaftsjunioren verstehen es als unsere Kernaufgabe, uns in diesem Prozess
einzubringen und die Digitalisierung der Arbeitswelt aktiv mitzugestalten. Gemeinsam mit der Politik wollen wir den Freistaat Bayern zukunftsfähig machen. Diesem Anspruch kommen wir nach, indem wir, als Stimme der jungen Wirtschaft, eigene politische Positionen zur Landtagswahl entwickeln und mit den Parteien diskutieren.“

 

Ein vielfältiges Team an der Spitze

Der Landesvorstand besteht insgesamt aus 15 Mitgliedern mit inhaltlichen Verantwortungsbereichen und bis zu 14 Vertretern aus den Regionen. Die jungen Unternehmer und Führungskräfte vertreten die verschiedensten Branchen, von
Werbeagenturen über Handelsunternehmen bis zur Metallbearbeitung. Ihre Aufgabe ist es, gemeinsam im Ressortprinzip nach innen die Kreisarbeit der 62 bayerischen Kreise zu unterstützen und die Wirtschaftsjunioren als Verband nach
außen zu repräsentieren. Am 1. Januar 2018 wird der neue Landesvorstand seine Arbeit aufnehmen.

Landesvorstand 2017

 

Martin Hofmann / 07.10.2017
Internationales: Erasmus for Young Entrepreneurs mit JCI Czech Republic

Das europäische Austauschprogramm für Unternehmer

Das grenzüberschreitende Austauschprogramm Erasmus für Jungunternehmer bietet neuen bzw. angehenden Unternehmern die Möglichkeit, von einem erfahrenen Unternehmer zu lernen, der in einem anderen teilnehmenden Land ein kleines Unternehmen leitet.

Der Aufenthalt bei einem erfahrenen Unternehmer ermöglicht den Erfahrungsaustausch und hilft dem neuen Unternehmer beim Erwerb der nötigen Fähigkeiten zur Leitung eines Kleinunternehmens. Der Gastunternehmer profitiert von einer neuen Perspektive auf sein eigenes Unternehmen und hat die Möglichkeit, neue Geschäftsbeziehungen zu knüpfen und neue Märkte kennen zu lernen. (Quelle: www.erasmus-entrepreneurs.eu)

Teilnehmen können:

  • Neue Unternehmer, die fest vorhaben, ein eigenes Unternehmen zu gründen, oder deren neues Unternehmen höchstens drei Jahre alt ist.
  • Erfahrene Unternehmer, die ein kleines oder mittleres Unternehmen in einem anderen teilnehmenden Land besitzen oder leiten.

 

JCI Czech Republic ist einer der 5 Kontaktpunkte für das EYE Programm in Tschechien. 3 erfahrene Unternehmer aus Tschechien bieten 3 Gründern aus Deutschland die Möglichkeit der Teilnahme.

Bei Interesse an dem Austausch oder auch Aufbau von Geschäftsbeziehungen mit tschechischen (JCI) Unternehmern, kontaktiert bitte Blanka Bendlová, Manager of the project (+420 777 124 643, erasmus@jcicr.cz).

Wenn ihr selbst ein Unternehmen führt, das vor mehr als 3 Jahren gegründet wurde und am Austausch mit Jungunternehmern aus anderen europäischen Ländern seid, könnt ihr euch an Sabine Mattern, UnternehmerTUM GmbH (erasmus@unternehmertum.de, 089/1894691452) wenden.

 

Die drei JCI-Unternehmer aus Tschechien sind:

Host Entrepreneur

Vojtěch Kačírek - founder of JCI Czech Republic, 2011-2012 JCI CR National President, IT specialist, CEO of agentes IT s.r.o.

 

Company

agentes IT s.r.o., daughter company of agentes solutions GmbH, member of agentes group, 20 employees , founded in 2007

Field

ICT  - development of web and mobile apps

Looking for

New entrepreneur in the field of IT – developper, tester or marketing specialist

Locality

České Budějovice (Budweis)

Period of exchange

9/2017 – 1/2018

Website

LinkedIn

Facebook

www.agentes.cz, www.agentes.de

www.linkedin.com/in/vojtech-kacirek-2b07983/

 

Host Entrepreneur

Vladislav Nadberežný – 2015 Local President of JCI South Bohemia, CEO of Inpress s.r.o.

 

Company

Inpress s.r.o., one of the biggest printing houses in the Czechia, 40 employees, founded in 1990

Field

Marketing – graphic studio, printing house, polygraphic services

Looking for

New entrepreneur with an idea to establish own marketing /event agency looking for a possible cooperation with a Czech printing house

Locality

České Budějovice (Budweis)

Period of exchange

9/2017 – 1/2018

Website

LinkedIn

www.inpress.cz

www.linkedin.com/in/vláďa-nadberežný-03317028

 

Host Entrepreneur

Roman Sysel  – CEO of nula s.r.o. and owner of Taxify (one of the fastest-growing transport apps in Europe

 

Company

nula s.r.o., Advisory and project management services to all size companies

Field

We are working on the realization of new and creative projects which will make the life easier for the other people. We mostly run the start-up projects (from point zero). To do that we like to have a team with various background and experience which can help us to generate the best ideas. Some of our projects also want to expand into other markets in Europe - especially neighbouring countries such as Germany and Slovakia.

Looking for

A great person who will help us to improve our projects, analyse new markets and who can be a valuable and fun part of our team. You can get opportunity - to personal and creative growth - to see how to build a successful start-up - learn how to do the business effectively - to bring your own ideas and opinions - meet young, talented, motivated and fun people. We are currently working on many projects from different areas and at the different stage of development. Some of our projects are present in multiple cities around Czech Republic and we would like to expand abroad. We hope you can help us with the expansion, analyze the market in your home country, help us to find the right people on the market and just make the things happen. Be sure to work with the team of young and enthusiastic people from which you can learn and also have fun with.

Locality

Prague

Period of exchange

9/2017 – 1/2018

Website

LinkedIn

www.nulasro.cz

www.linkedin.com/in/romansysel

Manuela Weber / 15.08.2017
Generationengipfel 2.0 in Bayreuth anlässlich der Bundestagswahl

München – Bayreuth. Am gestrigen Donnerstag starteten die

Wirtschaftsjunioren Bayern ihre Veranstaltungsreihe zur Bundestagswahl 2017 mit einem hochkarätig besetztem Podium, darunter BM a.d. Hans-Peter Friedrich (CSU), Staatssekretärin Anette Kramme (SPD), Fraktionsvorsitzender der Grünen, Toni Hofreiter, FDP-Generalsekretär Daniel Föst (FDP), Dr.Dr. h.c. Klaus Georg Purucker (FW) und Tobias Paterka (AfD) . Zentrale Forderung von Wirtschaftsjunioren-Landesvorsitzenden Sascha Schnürer war hierbei, dass die Wahlversprechen einem Nachhaltigkeitscheck unterzogen werden sollen. „Wir sind als junge Wirtschaft die Spitze der Lokomotive des Wirtschaftswunders Deutschland:

Jedes Wahlversprechen – und damit meine ich nicht nur die Rente muss auf einen Prüfstand, ob es nachhaltig und generationengerecht ist“, so/Schnürer, „denn die auptzielgruppe dieser Wahl ist die Generation 55+“, führte der 37-jährige Unternehmer aus Oberbayern aus. Wir wollen weniger Bürokratie, keine Substanzbesteuerung und den Ausbau der Digitalisierung als oberste Priorität.

Sebastian Döberl, Ressortleiter Unternehmertum, stellte fest:

"Digitalisierung ist mehr als nur Breitbandausbau – Digitalisierung führt zu einem Kulturwandel und benötigt einen Masterplan der Parteien." Über den Breitbandausbau hinaus wurden unter anderem Themen wie die Einführung von einer Programmiersprache als Fremdsprache und die Vereinbarkeit von Heimarbeitsplätzen mit dem Arbeitsschutzgesetzt diskutiert. Während Grünen-Fraktionschef Toni Hofreiter dem vollbesetztem Kammersaal hierauf auf die schleichende Klimakatastrophe eindrucksvoll aufmerksam machte und die Erbschaftspläne als Umverteilungsmotor und damit Chance für die Start Ups sieht, entgegneten Hans-Peter Friedrich (CSU) und Dr.Dr. Purucker (FW), dass der Wirtschaftsstandort Deutschland nur wettbewerbsfähig ist, wenn man die Steuern senke und weiter in Bildung investiere.

Anette Kramme (SPD), sieht in der Anhebung der Rentensätze, Substanzbesteuerung und Verschiebung der Steuerprogression eine Generationengerechtigkeit und nachhaltiges Wirtschaften, während Tobias Peterka die AfD auf eine Fokussierung auf nationale Interessen und Rückführung von abgelehnten Asylbewerber drängt. Weitere Veranstaltungen mit hochkarätigen Gästen und einer super Stimmung warten am 27.07.2017 in München und am 11.09.2017 in Straubing. Gäste sind jederzeit willkommen.

Die Wirtschaftsjunioren Bayern e.V. sind mit über 4.500 jungen Unternehmern und Führungskräften unter 40 Jahren der größte Landesverband der Wirtschaftsjunioren Deutschland e.V., der mit über 10.000 Mitgliedern und einer Wirtschaftskraft von mehr als 120 Milliarden Euro Umsatz als „die Stimme der jungen Wirtschaft“ gilt. Die jungen Unternehmer verantworten rund 300.000 Arbeits- und 35.000 Ausbildungsplätze in 214 Kreisen, 63 davon in Bayern.

Seit 1958 sind die Wirtschaftsjunioren Mitglied der Junior Chamber International (JCI) mit ihrem Dienstsitz bei den Vereinten Nationen in New York. JCI Verbände gibt es in mehr als 100 Nationen. Die bekanntesten der rund 800 ehrenamtlichen Projekte mit deutscher Beteiligung sind neben dem Know How Transfer zwischen Politik und Wirtschaft auf allen Ebenen, die G20 Young Entrepreneur Alliance und verschiedene gemeinnützige Projekte wie „talk. EU“, „1000 und Deine Chance“, „WirtschaftsWissen im Wettbewerb“ die für Chancengleichheit,

Nachhaltigkeit in der Wirtschaft und Fachkräfteentwicklung eintreten.

Martin Hofmann / 30.07.2017
Treffen mit G20YEA Delegation aus Quebec und Staatssekretär Pschierer

Anlässlich des G20 YEA Summit kam die 11köpfige Delegation aus Quebec nach Deutschland und für eine Nachreise nach München, um sich hier mit Inkubatoren, StartUps und Unternehmern zu treffen.

Über G20YEA Präsidenten Carsten Lexa kam bereits letztes Jahr der Kontakt zwischen dem G20 YEA Sherpa Winston Chan und WJ Bayern International Officer Manuela Weber zustande, und einem Treffen der (bayerischen) Delegation letztes Jahr in Montreal.
Die Landesregierungen von Bayern und Quebec verbindet eine gute und enge Zusammenarbeit.
So nahmen an dem Empfang auch der Leiter der Wirtschaftsabteilung der Regierungsvertretung von Quebec und der Vizekonsul der Regierung von Kanada teil.

Nach dem Grußwort von Herrn Staatssekretär Pschierer, stellen Veronika Reichel von "invest in Bavaria" die (wirtschaftlichen) Stärken Bayerns dar sowie die Angebote von "invest in Bavaria" und Jutta Schreiber von "Gründerland Bayern" das Netzwerk und seine vielseitigen Projekte und Veranstaltungen vor.

Schwerpunkte waren die Themen "Digitalisierung" und die Möglichkeiten für (quebecische) Unternehmer in Bayern zu gründen und zu investieren.


Manuela Weber / 22.06.2017
Wirtschaftsjuniorinnen aus Bayern gewinnen Europameisterschaft im Debattieren

Auf der kürzlich in Basel stattgefundenen alljährlichen Europakonferenz des internationalen Verbandes Junior Chamber International (JCI) haben sich die Teilnehmer auch in einem ganz besonderen Wettstreit gemessen: Dem deutschsprachigen Debattieren. Dieser Redesport hat lange Tradition im Verband, der in Deutschland als Wirtschaftsjunioren (WJ) firmiert. Sabine Steinert (WJ Fürth), Manuela Weber (WJ München) und Marlen Wehner (WJ Würzburg) konnten sich als Team „Bavarian Women“ gegen die 18 starken Konkurrenten aus Belgien, Österreich, Liechtenstein und der Schweiz durchsetzen und den Preis nach Deutschland holen.

Das Debattieren als Sport – mehr als streiten

„Das Debating ist ein Redesport, bei dem ein PRO- und ein CONTRA-Team à drei Personen gegeneinander antreten, um ihre polarisierten Sichtweisen auf ein ihnen zufällig zugewiesenes Thema auszutauschen,“ erklärt Marlen Wehner, Beauftragte für das Debattieren bei den Wirtschaftsjunioren und frischgebackene Europameisterin. Das macht diesen Sport der politischen Debatte sehr ähnlich. Um im Wettkampf zu bestehen, bei dem hingegen zumeist spaßige Themen diskutiert werden, kommt es auf die Kombination einer Vielzahl von persönlichen Fähigkeiten an: Mimik, Tonlage, Körpersprache, Argumentation und Timing. Aber auch das Zusammenspiel im Team und Fairness mit den Gegnern spielen eine große Rolle. „Das macht das Debattieren zu einem echten Kommunikations-Allrounder. Denn es geht vor allem um eins: Authentizität.“ so Wehner. „Es gibt nicht die eine Strategie, den idealen Redner oder das perfekte Argument. Die Debatte entwickelt sich agil weiter und erhält durch die abwechselnden Sprechzeiten von PRO- und CONTRA-Team eine ganz eigene Dynamik.“ Das macht für Teilnehmer und natürlich auch das Publikum den Reiz bei diesem Sport aus, denn man weiß nie so genau, was im nächsten Moment passieren wird. Nur eins ist gewiss: Es ist eine mitreißende Show.

Das Debattieren trainieren die jungen Unternehmer und Führungskräfte mit dem Ziel, andere junge Menschen in die Lage zu versetzen, positive Veränderung in der Gesellschaft zu bewirken. Sie sollen befähigt werden, für ihre Meinung einzustehen und andere von der Notwendigkeit gesellschaftlichen Engagements zu überzeugen und zur Mitwirkung zu bewegen.

Crossing Borders – Grenzen überschreiten

Getreu dem Konferenzmotto Crossing Borders waren sowohl die Schweizer Finalgegner und die Flaggen der teilnehmenden Nationen ebenfalls mit auf der Bühne, um allen Teilnehmern Respekt zu zollen. Diese Geste der internationalen Freundschaft und Verbundenheit ist ein klares Signal für den friedlichen Dialog zwischen den Nationen und beweist die sportliche Grundhaltung der Teilnehmer.

Das Internet fördert die Demokratie

Im Finale haben sich die Organisatoren der Meisterschaft dann für ein ernsteres Thema entscheiden. Die Damen aus Deutschland lieferten sich einen emotionalen Schlagabtausch mit den Finalgegnern aus der Schweiz zum Thema „Das Internet fördert die Demokratie“. Letztlich konnten sie mit der CONTRA-Position den Wettkampf für sich entscheiden. Die Kernbotschaft: Demokratie ist ein vielschichtiger (Lern-)Prozess, der bereits in der Schulbildung beginnt und mit Austausch, Meinungsbildung und Vielfalt zum Leben erweckt wird. Für Demokratie gibt’s kein WLAN. Diese Botschaft ist im Wahljahr 2017 aktueller denn je. 

 

Die Wirtschaftsjunioren Bayern e.V. sind mit über 4.500 jungen Unternehmern und Führungskräften unter 40 Jahren der größte Landesverband der Wirtschaftsjunioren Deutschland e.V., der mit über 10.000 Mitgliedern und einer Wirtschaftskraft von mehr als 120 Milliarden Euro Umsatz als „die Stimme der jungen Wirtschaft“ gilt. Die jungen Unternehmer verantworten rund 300.000 Arbeits- und 35.000 Ausbildungsplätze in 214 Kreisen, 63 davon in Bayern.

Seit 1958 sind die Wirtschaftsjunioren Mitglied der Junior Chamber International (JCI) mit ihrem Dienstsitz bei den Vereinten Nationen in New York. JCI Verbände gibt es in mehr als 100 Nationen. Die bekanntesten der rund 800 ehrenamtlichen Projekte mit deutscher Beteiligung sind neben dem Know How Transfer zwischen Politik und Wirtschaft auf allen Ebenen, die G20 Young Entrepreneur Alliance und verschiedene gemeinnützige Projekte wie „talk. EU“, „1000 und Deine Chance“, „WirtschaftsWissen im Wettbewerb“ die für Chancengleichheit, Nachhaltigkeit in der Wirtschaft und Fachkräfteentwicklung eintreten.

  

 Bildnachweis: Foto: Wirtschaftsjunioren Bayern e.V.

Martin Hofmann / 21.06.2017
Ressort Internationales: Treffen mit JCI Capital (Mongolei) und Asian-Pacific-Conference (ASPAC)

Eine starke Delegation aus bayerischen Wirtschaftsjunioren flog zur Asian-Pacific Conference (ASPAC) in die Mongolei, um dort Land und Leute und unseren Twinning-Partner in spe, JCI Capital, kennen zu lernen.

Als Konferenzauftakt gab es das "Bavarian Kickoff" als erstes Treffen der Mitglieder von WJ Bayern und JCI Capital, die die bayerischen Teilnehmer gleich mit einem JCI Bavaria Banner begrüßten.

In den Folgetagen hatten die Teilnehmer tolle Gelegenheiten bei exklusiv für sie organisierten Firmenbesichtigungen und dem ein oder anderen Empfang von JCI Capital sowie dem Board-Meeting unsere Verbandsstrukturen und Mitglieder vorzustellen und (geschäftliche) Verbindungen zu knüpfen.

Positiv überrascht hat die starke kulturelle und wirtschaftliche Ausrichtung nach Deutschland der Mitglieder von JCI Capital und der hohe Anteil deutschsprechender Mongolen.

Wir freuen uns auf den Besuch von JCI Capital, der voraussichtlich rund um den Weltkongress in Amsterdam stattfinden wird.


Manuela Weber / 20.06.2017
Die Wirtschaftsjunioren Bayern begrüßen das Förderprogramm Bayern Digital II

Bayern Digital II

 

 

 

Die Wirtschaftsjunioren Bayern begrüßen die positive Entscheidung des bayerischen Kabinetts, das Programm „Bayern Digital“ mit drei Milliarden Euro für fünf Jahre fortzuschreiben. „Mit dem Masterkonzept Bayern Digital II erfolgt der nächste notwendige Schritt Bayerns für eine digitale Zukunft und die Digitalisierung des Mittelstands sowie der Gesellschaft“, so Sebastian Döberl, Ressortleiter Unternehmertum der Wirtschaftsjunioren Bayern.

Die Stärkung der digitalen Kompetenz im bayerischen Mittelstand ist unerlässlich es ist zwingend notwendig hier einen prioritäts Schwerpunkt zu setzten. Neben der Modernisierung der Berufsausbildung und der Förderung der Weiterbildung für die Arbeitswelt 4.0 ist die Aufstockung des sehr erfolgreichen Förderprogramms ‚Digitalbonus Bayern‘ richtig.

Auch wenn dieses Programm erst wieder ab 2018 zur Verfügung steht ist dieses ein wichtiger Aspekt zur Modernisierung der Arbeitswelt.

 

Zu den zentralen Themen des Masterplans zählen folgende Initiativen:

Infrastruktur für die Gigabitgesellschaft

  • Glasfaser-Initiative: bis 2025 in ganz Bayern eine gigabitfähigen Infrastruktur
  • Initiative BayernWLAN: 20.000 WLAN-Hotspots bis 2020, weitere 20.000 Hotspots an den bayerischen Schulen
  • 5G-Testzentren sowie 5G-Forschungs- und Entwicklungsprojekte

Hochburg für Sicherheit

  • Einrichtung des Landesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (LSI)
  • zentrale Kontaktstellen für die IT-Sicherheit kritischer Infrastrukturen wie Flughäfen
  • Ausbau der Cybercrime-Bekämpfung durch mehr spezialisierte Ermittlungseinheiten

Digitale Bildung

  • Einführung des digitalen Klassenzimmers an allen Schulen
  • Informatik/Informationstechnologie wird Pflichtfach an allen Mittelschulen, Realschulen und Gymnasien
  • Fortbildungen für Lehrer in der Informatik
  • Ausbau digitaler Lehrangebote der Hochschulen, z.B. zur Kooperation mit der betrieblichen Aus- und Weiterbildung
  • Neue Studienangebote in unterschiedlichen Disziplinen wie Medical Engineering and Data Science, Human Centric Engineering und Agrarforschung

Unterstützung des Mittelstandes

  • Aufstockung des Förderprogramms Digitalbonus Bayern
  • Modernisierung der Berufsausbildung für die digitalisierte Arbeitswelt wie E-Commerce-Kaufleute
  • Förderung der Weiterbildung für die Arbeitswelt 4.0

Digitale Mobilitätskonzepte

  • Zukunftsinitiative „Autonomes Fahren“
  • Digitalisierung der Straßeninfrastruktur
  • Vernetzung der Verkehrssysteme wie e-Ticketing

Digitale Medizin und Pflege

  • Zukunftsinitiative „Hightech in der Pflege“, dazu zählen Demonstrationsprojekte für den intelligenten Umbau einer Wohnung für das Leben daheim bis ins hohe Alter

Digitaler Verwaltung

  • Durchgängig digitale Verwaltung bis 2030
  • Auflage eines Innovationsfonds für Projekte im Bereich digitale Verwaltung
  • Eröffnung des elektronischen Rechtsverkehrs und Einführung der elektronischen Gerichtsakte

Weitere ausführliche Infos auch unter:

http://www.bayern.de/wp-content//uploads/2017/05/17-05-30-masterplan-bayern-digital_massnahmen_anlage-mrv_final.pdf

Sebastian Döberl / 01.06.2017
Schnürer fordert Bürokratieabbau und mehr Selbstbestimmung

 

Schnürer fordert Bürokratieabbau und mehr Selbstbestimmung in der Wirtschaft!

Nachdem Bundesarbeitsministerien Nahles erneut einen Gesetzentwurf zur Regelung des Arbeitsmarktes vorgelegt hatte, stieß dies bei den bayerischen Wirtschaftsjunioren auf Unverständnis. "Grundsätzlich setzen wir uns stark für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein - nur in Zeiten einer Vollbeschäftigung, wo händeringend Arbeitskräfte gesucht werden, braucht man

kein Rückkehrrecht - das ist Politik an der Realität vorbei", kommentierte der Landesvorsitzende der Wirtschaftsjunioren Bayern, Sascha Schnürer. „Wir fordern mehr Flexibilität und Eigenverantwortung und vor allem weniger Bürokratie - das würde uns junge Unternehmer nachhaltiges Wirtschaften ermöglichen. Individuelle Arbeitsplatzkonzepte anstelle von staatlich diktierten - das wäre unser Weg!" Thomas Hollweg, Regionalsprecher aus Oberfranken fügte hinzu: " In vielen bayerischen Regionen gibt es mehr offene Stellen als Arbeitssuchende. Da stellt sich eher die Frage nach mehr Qualifikation, anstelle einer gesetzlichen Regelung, die das Grundproblem nicht lösen wird – bezahlen tut es am Ende dann wieder der Mittelstand."

Wissenswertes Wirtschaftsjunioren Bayern e.V.:

Die Wirtschaftsjunioren Bayern e.V. sind mit über 4.500 jungen Unternehmern und Führungskräften unter 40 Jahren der größte Landesverband der Wirtschaftsjunioren Deutschland e.V., der mit über 10.000 Mitgliedern und einer

Wirtschaftskraft von mehr als 120 Milliarden Euro Umsatz als "die Stimme der jungen Wirtschaft" gilt. Die jungen Unternehmer verantworten rund 300.000 Arbeits- und 35.000 Ausbildungsplätze in 214 Kreisen, 63 davon in Bayern.

Seit 1958 sind die Wirtschaftsjunioren Mitglied der Junior Chamber International (JCI) mit ihrem Dienstsitz bei den Vereinten Nationen in New York. JCI Verbände gibt es in mehr als 100 Nationen. Die bekanntesten der rund 800 ehrenamtlichen Projekte mit deutscher Beteiligung sind neben dem Know How Transfer zwischen Politik und Wirtschaft auf allen Ebenen, die G20 Young Entrepreneur Alliance und verschiedene gemeinnützige Projekte wie "talk. EU", "1000 und Deine Chance", "WirtschaftsWissen im Wettbewerb" die für Chancengleichheit, Nachhaltigkeit in der Wirtschaft und Fachkräfteentwicklung eintreten.

Bildnachweis: Foto: Thomas Hollweg, Regionalsprecher WJ Oberfranken



20170205110603_WJ-Bayern_Pressemitteilung_03.02.2017.pdf
Martin Hofmann / 05.02.2017
JCI Weltkongress Quebec und PreTour

Der top organisierte Weltkongress mit ca. 3000 Teilnehmern aus über 100 Ländern bot wieder eine große Bandbreite aus Trainings, Meisterschaften wie dem Debattieren oder der erstmaligen Elevator Pitch Weltmeisterschaft, Betriebsbesichtigungen, Workshops, Austausch mit Mitgliedern aus aller Welt, sowie abwechslungsreiche Abendveranstaltungen wie zum Beispiel die "Global Village Night".
Ein besonderes Highlight war das Mittagessen mit Chris Hadfield, dem kanadischen Astronaut, der nicht nur das Leben im Weltall beschrieb, sondern viele Parallelen in unserem täglichen Leben schlug.

Verbandsintern gab es auch einige spannende Entwicklungen wie beispielsweise die Wahl von Horst Wenske zum JCI Vice President for Europe, die Erhöhung der Mitgliedsbeiträge an JCI um 2,5$ ab 2018, der Zuschlag für den Weltkongress 2018 in Goa oder die Zusammenarbeit mit der Kampagne #LetsDoItWorld, bei der am 8.September 2018 weltweit die Natur von Müll befreit werden soll.
Das Bavarian KickOff, das traditionell am Vorabend der Konferenz stattfand, war wieder ein voller Erfolg mit vielen hochkarätigen Teilnehmern wie den JCI Vice Presidents for Europe, den National Präsidenten sämtlicher europäischer Nationalverbände und dem COC-Direktor des Weltkongresses Jean-Simon Deschenes.

Auf der DelegiertenVersammlung in Fürth haben die bayerischen Kreissprecher ein #PeaceIsPossible Puzzle mit ihrem Kreis signiert. Dieses Puzzle soll symbolisieren, dass wir alle einen Beitrag dazu leisten (können), dass wir in Frieden und Sicherheit leben. Auf dem Weltkongress hat die bayerische International Officer Manuela Weber dieses Puzzle an den JCI Weltpräsidenten Paschal Dike übergeben.

Ein Dutzend WJ Bayern nahm zudem vorab an der 1wöchigen PreTour der WJ Bayern+WJ Hessen teil, die von Niagara über Toronto, Ottawa, Montreal nach Quebec City führte.
Neben dem abwechslungsreichen Spektrum an Kultur, Natur und Stadt kam auch der wirtschaftliche Faktor nicht zu kurz. So trafen wir uns in Montreal am Inkubator der Universität HEC Montreal mit jungen Gründern zum Austausch, von denen einige am G20 YEA Summit in China teilgenommen hatten. Auch der deutsche Deputy Consul General Cornel Barth kam zu diesem Treffen dazu. (siehe Gruppenbild).


siehe: 30.10.2016: JCI World Congress
Manuela Weber / 01.12.2016
Junge Wirtschaft im Austausch mit der bayerischen Politik

Wirtschaft und Politik auf Augenhöhe: Seit Dienstag nehmen 40 junge Unternehmer der Wirtschaftsjunioren an einem dreitägigen Austauschprogramm mit dem Bayerischen Landtag teil – dem sogenannten Know-how-Transfer. Die Mitglieder des Wirtschaftsverbands machen sich dabei für ein positives Unternehmer-Bild stark und werben für Verlässlichkeit und Zuverlässigkeit. „Unser Mittelstand – Maßstäbe setzen“:  So lautet nicht nur das Jahresthema der Wirtschaftsjunioren Bayern, sondern auch ein Thema des Know-how-Transfers. „Wir wollen die Politiker mit den großen Themen der Politik wie Rente, Bildung und Digitalisierung konfrontieren. Der Mittelstand braucht eine klare Ausrichtung für die Zukunft“, sagt Susen Knabner, Landesvorsitzende 2016 der Wirtschaftsjunioren Bayern.

Die teilnehmenden Jungunternehmer und Parlamentarier verabreden sich beim Know-how-Transfer individuell für die Projekttage oder werden einander zugeordnet. Während der Projektzeit begleiten die Wirtschaftsjunioren den jeweiligen Abgeordneten bei politischen Terminen. Außerdem diskutiert die junge Wirtschaft mit Spitzenpolitikern aller Fraktionen. 

Ein besonderer Höhepunkt war die Podiumsdiskussion unter dem Motto „Brennpunkt Bayern“ mit prominenter Besetzung: Johannes Peter (Humedica), Dr. Martin Huber (CSU), Norman Blevins (Hanns-Seidel-Stiftung), Thorsten Glauber (Freie Wähler), Susen Knabner sowie Sascha Schnürer (WJ Bayern).

„Wir fordern einen Nachhaltigkeitscheck für Wahlversprechen – was die Politik im Wahlkampf verspricht, muss auch nach der Wahl eingehalten werden. Daran müssen sich Politiker messen lassen“, sagt Sascha Schnürer, Landesvorsitzender 2017.

Die Wirtschaftsjunioren Bayern sind mit mehr als 4500 Mitgliedern aus allen Bereichen der Wirtschaft größter bayerischer Verband von Unternehmern und Führungskräften unter 40 Jahren. Sie sind Teil des größten Netzwerks der jungen Wirtschaft, den Wirtschaftsjunioren Deutschland mit 214 Mitgliedskreisen. Bei einer deutschlandweiten Wirtschaftskraft von mehr als 120 Milliarden Euro Umsatz verantworten sie rund 300.000 Arbeits- und 35.000 Ausbildungsplätze.


siehe: 29.11.2016: KHT - Know How Transfer mit dem Bayerischen Landtag
Manuela Weber / 01.12.2016
Deutsche Börse schafft ein Segment für Start-Up-Unternehmen

Sebastian Döberl, Ressort Unternehmertum im Landesvorstand 2017 dazu:

In der Vergangenheit hat sich die Deutsche Börse sehr unentschlossen zu diesem wichtigen ...Thema gezeigt. Schon 2014 hatte der Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel mehr Möglichkeiten für Startups an der Börse gefordert.

In meinen Augen ist es wichtig, jung gegründeten Firmen die Möglichkeit zu geben, an Kapital zu kommen. Natürlich muss es hier Kontrollmechanismen geben, damit es keine Wiederholung des "Neuen Markts" gibt. Dies hat die Deutsche Börse bereit zugesagt. So sollen die schlechten Erfahrungen der Vergangenheit verhindert werden. Diesen Schritt begrüße ich sehr, da es gerade auch im internationalen Vergleich wichtig ist, hier die Start-Up-Szene zu fördern.

Eine Kernaufgabe einer Börse muss es doch sein, Wachstumsfinanzierung zu ermöglichen. So wird auch Deutschland wieder ein Stück weit interessanter für Gründer. Viele Initiativen sowie die Politik und Hochschulen beschäftigen sich mit der Gründer-Thematik - nun auch wieder die Deutsche Börse.

Was noch fehlt, ist ein neuer Name - aber auch der wird sich bis zum Startschuss am 1. März finden lassen.

Manuela Weber / 28.11.2016
Amerika wählt das Establishment ab und wählt eine politische Wunderkiste

Amerika hat gewählt. Amerika hat sich entschieden. Donald Trump wird neuer Präsident. Es war keine Wahl für einen Kandidaten oder für ein politisches Lager, sondern eine Wahl gegen das gesamte politische Establishment. Anders hätte doch ein Mann wie Trump aus Sicht der Medien und Talkshow-Prediger noch nicht mal Kandidat werden dürfen.

Hillary Clinton wurde zur Symbolfigur für ein System, für einen Way of Life, den die Bürger nicht mehr wollen. Im Übrigen war dies doch auch damals schon bei der Wahl von Barack Obama so. Auch er machte Hoffnung und war so ganz anders – und in den ersten Jahren machte er doch seinen Job genial.

Nur mit der Zeit hat ihm dieser alte „Filz“ um ihn herum, den er auch während der ganzen Zeit im Weißen Haus nicht losgeworden ist, seinen Glanz genommen und ihn doch auch sichtlich verbraucht. Dieser Eindruck wird zumindest nach außen vermittelt. Und statt, dass man einen jungen Kandidaten aufgebaut hätte, der in seinem Sinne „yes we can“ weitergekämpft hätte, kürte man eine Kandidatin, die letztlich eine Generation vor Obama verkörpert – das, was man damals schon nicht mehr wollte.

Dies war ein epochaler Fehler, ein Establishment wurde abgewählt, nicht Hillary Clinton. Ihr ist nur vorzuwerfen, dass sie dies nicht erkannt hatte. Zu groß war die Verlockung, selbst noch einmal ganz vorne zu stehen oder vielleicht erkannte sie schon früh was auf die Demokraten losrollt und sah sich selbst als die einzige Lösung, wir werden es nie erfahren.

Sehen wir das Positive daran: Die Wähler waren mutig. Sie waren wirklich mutig. Anders ist es nicht zu erklären, wenn ein Mensch gewählt wird, der im Vorfeld so polarisiert wie Trump und aus dem politischen „Off“ kommt. Fast schon Ironie, dass ein Mann mit 70 – also 15 Jahre älter als der amtierende Präsident, irgendwie als frischer Wind wahrgenommen wird.

Wahlprogramm? Berechenbarkeit und Substanz? Sicherheit? Nachhaltigkeit? All das stand nicht im Vordergrund. Amerika wählt eine politische Wunderkiste. Keiner weiß doch so genau, wie Trump tatsächlich als Staatsoberhaupt regieren wird, was er wirklich imstande ist, aus den Worthülsen, die er bis dato im staccato losgeworden ist, umzusetzen. Er wurde demokratisch gewählt, nun muss er auch demokratisch seine Versprechungen in die Demokratie einbringen und umsetzen. Gratulieren wir ihm zur gewonnen Wahl, wünschen wir ihm alles Gute für sein Amt - und uns allen, dass das gut geht.

Aber was können wir daraus für die anstehende Wahl bei uns für nächstes Jahr lernen? Es setzt sich eine Serie fort, die USA  sind nicht der Anfang. Die Menschen haben offenbar mehr Angst vor der Globalisierung als vor dem, was man sich alles dazu „kauft“, wenn man jemanden wie Trump wählt. Sie wünschen sich Einfachheit, schwarz und weiß, klare Fronten und endlich auch jemanden, der Dinge „pragmatisch“ löst, und nicht immer vor sich herschiebt und sich in Floskeln verliert.

Unsere Aufgabe als Stimme der jungen Wirtschaft muss ein, dass wir gerade den Politikern, die sich dieser „einfacheren“ Sprache bedienen, genau auf die Finger schauen. Nicht wegschauen und die Augen zumachen. Dinge in unserem Sinne genau zu hinterfragen – denn das kam gerade in diesem Wahlkampf zu kurz. Der Diskussionsstiel rauh, laut und plakativ – wieviel lässt sich nun davon so einfach umsetzen?

„Nachhaltigkeitscheck für Wahlversprechen“, dies muss eine zentrale Forderung von uns werden und diesen Weg möchte ich mit Euch 2017 gehen. Plant für nächstes Jahr Veranstaltungen und ladet alle demokratisch legitimierten Kandidaten aus den unterschiedlichen politischen Richtungen ein. Hören wir genau zu, stellen wir die richtigen Fragen unserer und kommender Generationen und trennen wir die Spreu vom Weizen. Und übrigens machen wir den alten Parteien Mut, dass „one period to come“, „one period to lead“ und „one period to go“ zwar nie für Ruhe sorgt, aber durchaus auch eine erfolgversprechende Option sein kann.

Sascha Schnürer, Ressortleiter Politik

Florian Kohl / 10.11.2016
Know-How-Transfer im Europaparlament in Brüssel

Der Know-How-Transfer mit dem Europäischen Parlament setzt sich aus 2 Teilen zusammen.Teil 1 ist eine knapp 2tägige Einführungsveranstaltung zur Arbeit in Brüssel allgemein - wie arbeiten Rat, Kommission, Parlament zusammen, wie funktioniert die Lobby-Arbeit, was sind diverse weitere EU-Organisationen - sowie die gemeinsame Erarbeitung der JCI-Europa-Resolution mit den Teilnehmern.
Teil 2 besteht aus 2 weiteren Tagen, an denen die Teilnehmer einen Abgeordneten des Parlaments bei dessen politischer Arbeit begleiten.

Insgesamt 60 JCI-Mitglieder aus über 13 europäischen Ländern trafen sich in Brüssel, um den Austausch zwischen Politik und Wirtschaft zu nutzen.

Dieses Jahr trafen sich die teilnehmenden JCI Mitglieder, um mit verschiedenen europäischen Interessenvertretern Lösungen dafür zu erarbeiten, wie Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt integriert werden können. Insgesamt sechs Hauptherausforderungen, sowie konkrete Handlungsempfehlungen wurden in einer Resolution festgehalten. Nach 2 Tagen intensiver Workshops und Vorträge der europäischen Kommission und weiterer europäischen Interessenvertreter hatten die Teilnehmer die Gelegenheit, Mitglieder des europäischen Parlamentes (MEP) bei der täglichen Arbeit zu begleiten, um einen Einblick in die Funktionalität dieses legislativen Organes der Europäischen Union zu bekommen.

Aus Deutschland nahmen insgesamt 13 Teilnehmer darunter 4 Mitglieder der Wirtschaftsjunioren Bayern teil. Ein herzlicher Dank geht an alle Abgeordneten, die den Teilnehmern teilweise von morgens 07:30 Uhr bis abends 22:00 Uhr die Gelegenheit gegeben haben, sie zu begleiten. Auch die persönlichen Referenten gaben viele nützliche Informationen zu den verschiedenen Abläufen.

Nicht nur das Kennenlernen der europäischen Institutionen war für die Teilnehmer von Interesse. Allein die Tatsache, dass junge Menschen aus 13 verschiedenen europäischen Ländern an dieser Veranstaltung teilnahmen war eine perfekte Gelegenheit, um mit diesen ins Gespräch zu kommen und zu netzwerken. „Die Veranstaltung ist in jeder Hinsicht einem jeden Wirtschaftsjunior im Laufe seiner aktiven Karriere zu empfehlen“, so Barbara Gutmann von den Wirtschaftsjunioren Bad Kissingen.

JCI Europa ist eine europaweite Non-profit Organisation von jungen, aktiven Bürgern, die Europa in 37 europäischen Ländern mit 30.000 Mitgliedern vereinigt. Weltweit hat JCI 160.000 Mitglieder in insgesamt 120 Ländern. Die Wirtschaftsjunioren Deutschland mit über 8000 aktiven Mitgliedern sind seit 1958 Teil des weltweiten Netzwerks "Junior Chamber International (JCI)".


siehe: 09.10.2016: EU KnowHowTransfer
Manuela Weber / 07.11.2016
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